Packendes Finalschießen sorgt für Nervenkrimi.


Kürzlich trafen sich die Mitglieder des SV Pfärrich zu einem sportlichen Höhepunkt der Saison, dem traditionellen Finalschießen. Den Auftakt bildeten neun Teilnehmer mit der Luftpistole, die sich in spannenden Qualifikationsrunden ihre Startplätze im unerbittlichen Eliminationsmodus erkämpft hatten. In diesem Format muss nach den ersten zwei 5er-Serien jeweils nach jedem zweiten Schuss der Teilnehmer mit dem niedrigsten Ergebnis den Stand verlassen.
Zunächst lag Roland Münst mit Serien von 46,8 und 48,4 Ringen in Führung. Im weiteren Verlauf entwickelte sich an der Spitze ein technischer Dreikampf, bei dem jeder Schuss über den Verbleib am Stand entschied. Während Markus Abt durch konstante Treffer im hohen Neuner- und Zehnerbereich die Führung übernahm, kämpfte sich Chris Teischler nach einem verhaltenen Start Schuss um Schuss heran. In dieser entscheidenden Phase vor den Top 3 gaben oft nur minimale Abstände den Ausschlag. Markus Abt gab die Spitzenposition schließlich nicht mehr ab und sicherte sich den Wanderpokal sowie einen der Geldpreise vor Chris Teischler. Roland Münst belegte den dritten Rang. Besonders eng verlief der Wettbewerb auf den Plätzen vier bis sechs, wo Anton Müller, Edgar Huber und Marc Zeller durch nur geringe Differenzen getrennt waren. Michael Wiedermann, Richard Brunner und Markus Bock schieden in den vorangegangenen Runden aus.
Im darauffolgenden Auflage-Finale kam eine besondere Handicap-Regelung zum Tragen, um den gemischten Wettbewerb aus Luftpistole und Luftgewehr fair zu gestalten. Luftpistolenschützen erhielten pro Schuss einen Ausgleich von 0,3 Ringen. Hans Abt demonstrierte von Beginn an seine Klasse und setzte sich bereits mit den ersten Wertungsserien von 53,5 und 52,5 Ringen an die Spitze des Feldes. Anton Müller hielt mit der Pistole und starken Treffern – darunter zwei 10,9er-Wertungen in der ersten Eliminierungsphase – den Anschluss an die Führungsgruppe. Hans Abt verteidigte seine Position souverän mit einer beeindruckenden Serie von fast ausschließlich Zehnerwertungen. Die Entscheidung um die Top 3 fiel denkbar knapp aus. Anton Müller behauptete sich lange in der Spitzengruppe, musste den Stand jedoch nach einer 9,0 im 22. Schuss als Drittplatzierter verlassen. Im finalen Duell behielt Hans Abt die Oberhand gegen Willi Fuchs und schloss das Finalschießen mit einer souveränen 10,9 ab. Damit sicherte sich Hans Abt den zweiten Wanderpokal des Abends. Auf den weiteren Rängen folgten Hubert Hügle, Edgar Huber, Richard Brunner, Beate Müller, Margarete Zettler und Albert Müller.
Die Vereinskameraden am Schießstand verfolgten die ständigen Positionswechsel unmittelbar mit, was für eine sportlich-kameradschaftliche Atmosphäre bei diesem internen Wettbewerb sorgte.
Herzschlagfinale beim SV Pfärrich
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